Verein · 

Friendship Cup: Starke Spiele am Tisch - Sieger ist die Deutsch-chinesische Freundschaft 

DBEST siegt bei den Profis - Borussia-Nachwuchs auf Platz 3

Mit einem packenden Finale zwischen dem chinesischen Xu Yan Julin TT-Club um Borussia Düsseldorfs Li Yongyin und dem Team DBEST, dem unter anderem der deutsche Nationalspieler Ricardo Walther angehörte, kam der 9. Taicang „China-Germany Friendship Cup“ im ARAG CenterCourt zu einem würdigen Ende. Acht chinesische Mannschaften hatten sich auf den Weg nach Düsseldorf gemacht, um die Freundschaft zwischen Deutschland und China im Rahmen eines gemeinsamen Tischtennis-Turniers zelebrieren und weiter vertiefen zu können.

In einer Profi-Konkurrenz (A-Klasse) und einem Wettbewerb für Amateur- und Nachwuchsspieler (B-Klasse) traten heute jeweils vier deutsche Teams und vier chinesische Mannschaften gegeneinander an - und lieferten sich spannende Duelle. In beiden Spielklassen setzten sich in der Gruppenphase jeweils zwei chinesische und zwei deutsche Teams durch. 

In der B-Klasse kämpften sich die Nachwuchsspieler von Borussia Düsseldorf bis ins Halbfinale. Sie trafen auf das GC-All-Star-Team um Turnier-Initiator Christian Sommer. Letztlich setzte sich die Erfahrung gegen die Jugend durch: Die All-Stars gewannen 3:2 und standen dann im Endspiel dem Tischtennis-Verband Changshu (Jiangsu) gegenüber, der sich gegen die Alumni der SHA Jiao Tong Universität Team B durchgesetzt hatte.
Das Finalspiel blieb lange spannend. Beim Stand von 2:2 ließ Spitzenspieler Nico Longhino nichts anbrennen und führte das GC-All-Star-Team zum Sieg der B-Konkurrenz.

Doch auch die Borussen konnten noch einmal jubeln: Sie siegten im kleinen Finale um Platz drei gegen die Alumni souverän.

In der A-Klasse standen sich im Endspiel zwei Mannschaften gegenüber, deren Spieler man bereits aus der Bundesliga kennt. Für das chinesische Team Xu Yan Jilin TT-Club ging unter anderem der Borussia-Profi Li Yongyin an den Tisch, während auf der anderen Seite mit Ricardo Walther, Romain Ruiz und Benno Oehme gleich drei weitere Spieler aus dem Deutschen Oberhaus im Aufgebot standen. Bereits das anfängliche Doppel ging über die volle Distanz, wobei der Borusse gemeinsam mit seinem Teamkameraden Liao knapp die Nase vorn hatte. Genauso spannend ging es anschließend im ersten Einzel weiter: Romain Ruiz und Andrei Putuntica lieferten sich spektakuläre Ballwechsel mit dem knapp besseren Ende für Ruiz, der somit für sein Team DBEST ausglich. Es ging mit Matches auf Augenhöhe weiter, jedoch hatte das deutsche Team in den kritischen Situationen häufig die besseren Antworten, sodass das Finale unter großem Applaus mit 3:1 für DBEST ausging. 

Das Spiel um Platz entschieden die The Titans gegen die Alumni der SHA Jiao Tong Universität Team A für sich.

Sophie Segbers, die das Turnier auf deutscher Seite federführend organisierte, blickt zufrieden auf das Freundschaftsturnier zurück: „Dass der Friendship Cup gerade in diesem Jahr Station in Düsseldorf gemacht hat, freut uns ganz besonders. Über Timo Boll hatten wir über viele Jahre bereits eine starke Verbindung nach China. Durch Fan Zhendong ist diese Verbindung noch einmal deutlich gestärkt worden. Umso schöner ist es, dass wir mit dem Friendship Cup die Freundschaft und den Austausch zwischen Deutschland und China weiter fördern können. Tischtennis verbindet unsere beiden Länder auf besondere Weise - und wir freuen uns, mit diesem Turnier einen kleinen Beitrag zu dieser Freundschaft leisten zu können.“

Auch wenn die Freundschaft zwischen China und Deutschland bei diesem Ereignis am Tischtennistisch und im persönlichen Austausch Ausdruck fand, reicht ihre Bedeutung weit über den Sport hinaus. Christian Sommer, Initiator der Turnierserie sowie Chairman des German Center Shanghai, betont die Bedeutung der deutsch-chinesischen Beziehungen auch für andere gesellschaftliche Bereiche: „Die deutsch-chinesische Freundschaft ist deshalb so wichtig, weil sie überragende Bedeutung für die Wirtschaft hat - aber sie eben nicht nur auf Wirtschaft reduziert werden sollte, sondern in alle Bereiche, Kultur, Sport, Gesellschaft einfließen sollte. China ist ein großer Teil der Zukunft und Deutschland/Europa natürlich auch. Und wenn die Nummer zwei und drei der wirtschaftsgrößten Nationen freundschaftlich kooperieren haben wir viel erreicht.“

Die Podiumsplätze im Überblick

A-Klasse:

1. Platz: DBEST

2. Platz: Xu Yan Jilin TT-Club

3. Platz: The Titans

B-Klasse:

1. Platz: GC-All-Star

2. Platz: TT-Verband Changshu

3. Platz: Borussia Düsseldorf

 

Das Foto von Jörg Fuhrmann zeigt das Siegerteam DBEST.

Bitte nutzen Sie einen moderneren Browser.