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Team-WM London 2026: Schweden verliert dramatischen Fünf-Match-Krimi im Viertelfinale - UPDATE

Spannung bis zum Schluss

Bei der Team-WM in London verlor Schweden im Viertelfinale nach fünf hochspannenden Durchgängen mit 2:3 gegen Taiwan.  

Die Schweden erwischten einen schweren Start: In einem sehenswerten ersten Match unterlag Truls Möregardh nach drei knappen Sätzen Yun-Ju Lin mit 0:3.

Im zweiten Match bekam es Anton Källberg mit dem erst 17-jährigen Guan-Hong Kuo zu tun. Zwar gewann der Borusse den ersten Satz souverän mit 11:4, doch in der Folge drehte sein junger Kontrahent auf und fügte Källberg eine 2:3-Niederlage zu.

Nun lag es an Elias Ranefur, die Schweden im Turnier zu halten - und dieser lieferte ab. Gegen Yi-Hsin Feng fuhr Ranefur trotz Niederlage im ersten Satz einen weitgehend ungefährdeten 3:1-Sieg ein.

Im vierten Match stand Möregardh dem 17-jährigen Kuo gegenüber und der Schwede bewies, warum er der routiniertere Spieler ist. Der Weltranglistenzweite zeigte seine ganze Klasse und glich durch einen 3:1-Erfolg für seine Mannschaft aus.

Es ging ins entscheidenden fünfte Match, in dem sich Källberg und Lin gegenüberstanden. Zunächst sah es danach aus, als ob die Schweden das Spiel noch drehen würden: Källberg startete stark, verlor jedoch zunehmend an Momentum. Lin riss das Spiel an sich und gewann die ersten beiden Sätze knapp. Im dritten Durchgang machte er mit sechs Punkten Vorsprung den Deckel drauf und sicherte Taiwan den Einzug ins Halbfinale. Dort treffen sie auf Deutschland-Bezwinger Japan.

Das Spiel im Überblick: 

Viertelfinale

Schweden - Taiwan 2:3

Truls Möregardh - Yun-Ju Lin 0:3 (8:11, 9:11, 11:13)
Anton Källberg - Guan-Hong Kuo 2:3 (11:4, 8:11, 11:8, 9:11, 7:11)
Elias Ranefur - Yi-Hsin Feng 3:1 (7:11, 11:5, 11:4, 11:5)
Truls Möregardh - Guan-Hong Kuo 3:0 (11:6, 11:8, 12:10)
Anton Källberg - Yun-Ju Lin 0:3 (8:11, 9:11, 5:11) 

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07.05.2026
DTTB-Herren scheitern im Viertelfinale an Japan


Das Viertelfinale der Team-WM in London endete für die deutschen Herren mit einer Niederlage. Gegen den Mitfavoriten Japan verlor das DTTB-Team mit 1:3 und muss damit die Heimreise früher als erhofft antreten.

Im ersten Match bekam Benedikt Duda es mit Tomokazu Harimoto zu tun und fand gegen dessen druckvolles Spiel schlicht kein Mittel. Mit 4:11, 4:11 und 6:11 unterlag Duda in drei Sätzen und musste sich dem jungen Japaner klar geschlagen geben. 

Für Dang Qiu lief es im zweiten Match nicht viel besser. Dabei hatte der Auftaktsatz noch Anlass zur Hoffnung gegeben: Qiu dominierte den ersten Durchgang und gewann ihn souverän mit 11:5. Doch Sora Matsushima fand sich schnell zurecht und holte sich alle weiteren Abschnitte. Am Ende war es eine verdiente Niederlage für den Borussen.

Das nachfolgende Duell zwischen Patrick Franziska und Shunsuke Togami ließ das deutsche Team noch einmal hoffen, denn der Spieler des 1. FC Saarbrücken setzte sich nach einem starken Auftritt mit 3:1 durch.

Im vierten Match hatte Qiu somit die Chance, für Deutschland auszugleichen, doch trotz seines leidenschaftlichen Auftritts gingen alle drei Sätze gegen Weltranglistendritten Harimoto knapp verloren.

Durch die Niederlage der DTTB-Herren ist mit dem Schweden Anton Källberg nur noch ein Borusse im Turnier vertreten. Die schwedische Nationalmannschaft trifft um 20:30 Uhr auf Taiwan.

Das Spiel im Überblick:

Viertelfinale

Deutschland - Japan 3:1

Benedikt Duda - Tomokazu Harimoto 0:3 (4:11, 4:11, 6:11)
Dang Qiu - Sora Matsushima 1:3 (11:5, 2:11, 10-12, 5:11)
Patrick Franziska - Shunsuke Togami 3:1 (11:6, 11:9, 8:11, 11:7)
Dang Qiu - Tomokazu Harimoto 0:3 (10:12, 13-15, 9:11)

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06.05.2026
Deutschland und Schweden gewinnen - zwei Borussen im Viertelfinale


Die deutschen Tischtennis-Herren stehen im Viertelfinale der Team-WM in London. Mit einem 3:0 gegen Hongkong machte das DTTB-Trio Dang Qiu, Benedikt Duda und Patrick Franziska den Einzug in die Runde der besten Acht perfekt. 

Den Grundstein legte Duda, der im Duell gegen Wong Chun Ting überzeugte und einen 3:1-Sieg einfuhr. Anschließend ließ Europameister Qiu Hongkongs 21-jähriger Nachwuchshoffnung Chan Baldwin beim 3:0 keine Chance und bewies dabei Nervenstärke. Im zweiten Satz drehte der Borusse Rückstände von 2:7 und 7:10 noch zum Satzgewinn. Franziska machte den Sack mit einem 3:1 gegen Lam Siu Hang zu.

„Das Spiel war umkämpft, wie in dieser Phase jedes Spiel umkämpft ist. Die, die jetzt bei der WM noch drin sind, sind die besten Mannschaften, die es gibt. Wir waren auch heute wieder gut vorbereitet und stehen zurecht im Viertelfinale", resümierte Bundestrainer Jörg Roßkopf.

Im Viertelfinale wartet am Donnerstag um 13:30 Uhr Japan. Eine schwierige Aufgabe, das weiß auch Qiu: „Es geht nur über den Kampf wie schon im ersten Spiel gegen sie. Japan ist eine absolute Topmannschaft. Die Tagesform entscheidet. Ich hoffe, dass ich an meine Leistung vom ersten Spiel anknüpfen kann. Gegen Japan wird es auf jeden Fall heiß."

Schweden siegt ohne verletzten Karlsson

Auch Schweden zog ohne den verletzten Kristian Karlsson souverän ins Viertelfinale ein. Gegen Kroatien gewann das Team um Anton Källberg mit 3:0.

Källberg startete stark gegen Tomislav Pucar, gewann den ersten Satz knapp mit 12:10, ließ sich dann jedoch den zweiten mit 8:11 abnehmen. Im weiteren Verlauf zeigte der Borusse jedoch seine Klasse und ließ Pucar in den entscheidenden Durchgängen mit 11:3 und 11:8 keine Chance mehr.

Truls Möregardh musste gegen Andrej Gacina sogar noch mehr investieren. Das zähe Fünf-Satz-Duell entschied der Schwede erst im Entscheidungssatz mit 11:5 für sich. Den Schlusspunkt setzte Elias Ranefur mit einem souveränen 3:0 gegen Filip Zeljko. Im Viertelfinale trifft Schweden nun auf Taiwan.

Die Spiele im Überblick:

Viertelfinale

Deutschland - Japan Donnerstag 13:30 Uhr
Schweden - Taiwan Donnerstag 20:30 Uhr 


Achtelfinale

Deutschland - Hongkong 3:0

Benedikt Duda - Wong Chun Ting 3:1 (11-7,7-11,11-4,11-7)
Dang Qiu - Chan Baldwin 3:0 (11-9,12-10,11-7)
Patrick Franziska - Lam Siu Hang 3:1 (10-12,11-9,11-5,13-11)

Schweden - Kroatien 3:0
Anton Källberg - Tomislav Pucar 3:1 (12-10, 8-11, 11-3, 11-8)
Truls Möregardh - Andrej Gacina 3:2 (11-6, 10-12, 11-9, 6-11, 11-5)
Elias Ranefur - Filip Zeljko 3:0 (11-5, 11-6, 11-5)

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06.05.2026
Deutschland und Schweden im Achtelfinale


Die deutschen Tischtennis-Herren haben den Sprung ins Achtelfinale der Mannschafts-Weltmeisterschaften in London geschafft. Das 3:0 gegen den EM-Dritten Slowenien wirkt deutlich, die einzelnen Partien waren jedoch deutlich enger. „Am Ende steht ein klares 3:0, aber die einzelnen Spiele waren sehr hart umkämpft“, brachte es Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf auf den Punkt.

Im Auftaktmatch hatte Benedikt Duda gegen Deni Kozul gleich mehrere kritische Phasen zu überstehen.

Im Schlüsselspiel des Abends traf Patrick Franziska auf seinen Saarbrücker TTBL-Teamkollegen Darko Jorgic. Das traditionsgemäß enge Duell kippte trotz Franziskas deutlichen 1:11-Satzverlusts im zweiten Durchgang nicht zugunsten des Weltranglisten-14. aus Slowenien. „Da zählen nachher die Details“, erklärte Franziska, der vor allem mental überzeugte: „Ich habe versucht, auch bei den Challenges ruhig zu bleiben und war am Ende voll fokussiert.“ Sein Vier-Satz-Sieg öffnete das Tor zum Achtelfinale. „Da hatte ich eine komfortable Situation“, befand Dang Qiu, der gegen Altmeister Bojan Tokic, den sein Verband schon für die EM im vergangenen Herbst aus der Nationalteam-Rente geholt hatte, den deutschen Sieg perfekt machte.

Für die deutsche Mannschaft ist der Einzug in die Runde der besten 16 damit der erhoffte, aber keineswegs selbstverständliche nächste Schritt. „Die Slowenen spielen auf einem sehr hohen Niveau. Jorgic kann zwei Punkte machen, Kozul ist sehr gefährlich“, stellte Roßkopf klar.

Achtelfinale gegen Hongkong

Im Achtelfinale wartet am Mittwoch um 18 Uhr mit Hongkong nun die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Das Team präsentierte sich zuletzt deutlich ausgeglichener als in früheren Jahren. Entsprechend gewarnt gehen die Deutschen in die Partie. „Wir müssen morgen Vollgas geben und wissen, dass wir eine gute Mannschaftsleistung brauchen“, so Roßkopf.

Auch innerhalb der Mannschaft ist klar, dass das Turnier nun in die entscheidende Phase geht. „Die Aufgaben werden nicht leichter. Jetzt geht es richtig los für uns“, sagte Duda. Dang Qiu ergänzte mit Blick auf die Belastung: „In jedem K.-o.-Spiel gibt jeder alles. Das ist physisch sehr hart und mental sowieso. Wir bringen die Fähigkeit mit, das zu meistern. Die körperliche Frische ist bei einem so langen Turnier wichtig, wenn man eine Medaille gewinnen will.“ Für Deutschlands Damen geht es um 20:30 Uhr gegen die starken Nordkoreanerinnen. Die Asiatinnen waren ohne Spielverlust durch die Vorrunde spaziert und verloren zum Auftakt der Hauptrunde gegen Österreich lediglich einen Satz

Bei China-Bezwinger Schweden fällt Kristian Karlsson verletzt aus

Der 3:0-Erfolg für Schwedens Herren über Ungarn in der Nachmittagsrunde hatte einen bitteren Beigeschmack. Kristian Karlsson verletzte sich im Spiel gegen David Szantosi. Nach einem Medical Timeout konnte der Ex-Doppel-Weltmeister die Partie zwar beenden, dieser erste Auftritt in London war jedoch gleichzeitig sein letzter bei der Jubiläums-WM. In der Mannschaft, die in der Vorrunde China geschlagen hatte, verbleiben Truls Möregardh, Anton Källberg, Elias Ranefur und Mattias Karlsson. Der Borusse gwann im Duell gegen Ungarn gegen seinen Liga-Konkurrenten Czaba Andras (Bad Homburg) mit 3:0.

Dier Spiele im Überblick:

Achtelfinale 

Deutschland - Hongkong Mittwoch, 18 Uhr
Schweden - Kroatien Mittwoch, 18 Uhr


1. Runde

Deutschland - Slowenien 3:0
Benedikt Duda - Deni Kozul 3:0 (11:8, 12:10, 11:7)
Patrick Franziska - Darko Jorgic 3:1 (14:12,1:11, 11:8, 11:8)
Dang Qiu - Bojan Tokic 3:0 (11:6, 11:8, 11:8)

Schweden - Ungarn 3:0
Truls Möregardh - Adam Szudi 3:0 (12:10, 11:5, 11:5)
Anton Källberg - Czaba Andras 3:1 (11:7, 10:12, 11:6, 11:8)
Kristian Karlsson - David Szantosi 3:0 (11:7, 11:7, 13:11)

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04.05.2026

USA mit Kanak Jha ausgeschieden

Es war klar, dass die erste Hauptrunde bei der Team-WM eine große Herausforderung für Kanak Jha und das Team USA war: Der Gegner hieß Frankreich. Die gönnhten Alexis Lebrun eine Pause und überollten die Amerikaner trotzdem. Kanak Jha traf im ersten Match auf den Flavien Coton und kam gar nicht zurecht. Der Borusse unrtelag mit 1:3. Nicht überraschent folgten die Niederlagen seiner Teamkollegen Jishan Lian gegen Felix Lebrun und Nandan Naresh gegen Simon Gauzy.

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Dier Spiele im Überblick:

1. Runde

USA - Frankreich 0:3 
Kanak Jha - Flavien Coton 1:3 (11:13, 11:8, 5:11, 9:11)
Jishan Liang - Felix Lebrun 0:3 (5:11, 1:11, 3:11)
Nandan Naresh - Simon Gauzy 0:3 (3:11, 4:11, 4:11)

Deutschland - Slowenien Dienstag, 20:30 Uhr 
Schweden - Ungarn Dienstag, 18 Uhr

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03.05.2026

Deutschland trifft auf Slowenien, Schweden auf Ungarn und die USA auf Frankreich

„Für uns und für alle anderen gilt: Jetzt geht die WM in London so richtig los", sagt der deutschte Sportdirektor  Richard Prause. "Wir haben bei den Herren eine anspruchsvolle Auslosung mit Slowenien um Spitzenspieler Darko Jorgic als starkem Gegner unter den letzten 32. Wenn wir das Spiel gewinnen, würden wir im nächsten Schritt gegen Hongkong oder Nordkorea spielen, aber wir denken von Spiel zu Spiel. Das Turnier beginnt unter den letzten 32 mit Slowenien – das ist unsere Aufgabe im Herren-Bereich.“

Anton Källberg, der mit den Schweden als Gruppenerster top gesetzt ist trifft als erstes auf Ungarn. Das schwierigste Los haben die USA. Kanak Jha bekommt es direkt mit Frankreich und den Lebrun-Brüdern zu tun.

Herren-Auslosung, 1. Hauptrunde
Schweden - Ungarn Dienstag, 18 Uhr
Italien - Kroatien
Dänemark - Kanada
Serbien - Taiwan
Deutschland - Slowenien, Dienstag, 20:30 Uhr 
Nordkorea - Hongkong
Spanien - Kasachstan
Japan - Belgien
Südkorea - Slowakei
Indien - Österreich
Polen - Rumänien
China - Australien
England - Moldau
Brasilien - Singapur
Portugal - Ägypten
Frankreich - USA  Montag 18 Uhr

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03.05.2026

Schweden besiegt China

Was für ein Turnierstart für die Schweden. Bei der Team-WM spielen Anton Källberg und seine Nationalmannschaft eine sensatiuonelle Vorrunde: Nach den Siegen gegen England und Korea, gewinnen sie auch gegen den Top-Favoriten China mit 3:2. Der Borusse muss mich sich zwar gegen den Weltranglistenersten Wang Chuqin gewschlasgen geben, aber gegen Lin Shidong zeigt er großartiges Tischtennis und holte für sein Team den entscheidenden dritten Punkt.

Die deutschen Herren haben ihr letztes Gruppenspiel in der Vorrunde 1A gegen Taiwan mit 1:3 verloren, ordnen das Ergebnis jedoch nüchtern ein: In einer ausgeglichenen Gruppe mit vier Topteams beendet das DTTB-Quintett die Gruppenphase auf Rang drei nach dem starken Auftaktsieg gegen Japan (3:2) und der Niederlage gegen Frankreich (1:3). Den einzigen Punkt für Deutschland holte Benedikt Duda. Der 32-jährige EM-Finalist von 2024 präsentierte sich gegen Feng Yi-Hsin in überzeugender Form und ließ seinem Gegner beim klaren 3:0-Erfolg kaum eine Chance. Besonders im dritten Satz dominierte Duda und sorgte für die frühe Führung seiner Mannschaft. Dang Qiu musste sich anschließend dem Weltranglisten-Siebten Lin Yun-Ju mit 0:3 geschlagen geben. „Lin war heute echt sehr stark“, so Qiu anerkennend.

Dang Qiu zeigte gegen Feng Yi-Hsin eine kämpferische Leistung, ließ jedoch mehrere Chancen ungenutzt, darunter einen Satzball im ersten Durchgang sowie klare Führungen im Entscheidungssatz. Am Ende setzte sich Feng in fünf Sätzen durch und machte den 3:1-Erfolg perfekt.

 

Die Spiele im Überblick:

Herren-Vorrunde 1A, Gruppe 1

Schweden - China 3:2 
Anton Källberg - Wang Chuqin 0:3 (8:11, 5:11, 6:11)
Elias Ranefur - Lin Shidong 3:2 (11:9, 11:6, 3:11, 6:11, 11:9)
Truls Möregardh - Liang Jingkun 3:2 (11:7, 9:11, 11:9, 3:11, 12:10)
Elias Ranefur - Wanmg Chuqin 0:3 (10:12, 6:11, 4:11)
Anton Källberg - Lin Shidong 3:1 (12:10, 10:12, 11:8, 11:8)

Schweden - England 3:1
Mattias Karlsson - Tom Jarvis 1:3 (11:6, 10:12, 6:11, 9:11)
Anton Källberg - Samuel Walker 3:0 (17:15, 11:7, 11:6)
Truls Möregardh - Connor Green 3:0 14:12, 11:8, 11:6)
Anton Källberg - Tom Jarvis 3:0 11:8, 11:8, 11:2)

Schweden - Korea 3:0
Truls Möregardh - An Jaeun 3:1 (8:11, 11:5, 11:2, 12:10)
Anton Källberg - Jang 3:1 (4:11, 11:7, 11:7, 11:8)
Mattias Karlsson - Oh 3:2 11:6, 8:11, 10:12, 16:14, 11:2)

Herren-Vorrunde 1A, Gruppe 2

Deutschland – Taiwan 1:3
Benedikt Duda - Feng Yi-Hsin 3:0 (11:9, 11:9, 11:1)
Dang Qiu - Lin Yun-Ju 0:3 (5:11, 8:11, 8:11)
Patrick Franziska - Kuo Guan-Hong 2:3 (13:11, 11:8, 5:11,10:12, 10:12)
Qiu - Feng 2:3 (10,7, 3:11, 9:11, 9:11)

Deutschland – Frankreich 1:3
Benedikt Duda - Simon Gauzy 3:1 (12:10, 8:11, 11:9, 11:5)
Dang Qiu - Félix Lebrun 1:3 (7:11, 12:10, 6:11, 4:11)
Dimitrij Ovtcharov - Alexis Lebrun 1:3 (13:11, 6:11, 5:11,6:11)
Duda - F. Lebrun 0:3 (8:11,10:12,6:11)

Deutschland – Japan 3:2
Dang Qiu - Sora Matsushima 3:0 (14:12, 11:3, 11:3)
Benedikt Duda - Tomokazu Harimoto 2:3 (4:11, 12:10, 8:11, 11:8, 5:11))
Patrick Franziska - Shunsuke Togami 2:3 (11:5, 1:11, 9:11, 11:5, 5:11)
Qiu - Harimoto 3:0 (11:9, 11:9, 12:10)
Duda - Matsushima 3:1 (11:5, 6:11, 11:8, 11:7)

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2.5.2026

Schweden mit Anton Källberg führt die Gruppe 1 an

Der WM-Auftakt hätte kaum spektakulärer sein können, die Fortsetzung fiel für die deutschen Herren ernüchternder aus. Nach dem umjubelten 3:2-Erfolg gegen Japan mussten sich die DTTB-Asse bei der Team-WM in London am Abend Europameister Frankreich geschlagen geben. Die große Überraschung aber geschah zeitgleich am Nebentisch. Serien-Weltmeister China unterlag Südkoreas Herren mit 1:3 und zeigte damit die Verwundbarkeit der Generation nach Superstar Fan Zhendong. Es war ihre erste Niederlage bei einer WM nach 26 Jahren.

Doch zurück zum deutschen Spiel: Gegen den WM-Zweiten und Olympia-Dritten von 2024 mit den Lebrun-Brüdern Félix und Alexis sowie Simon Gauzy zeigte Deutschland phasenweise erneut seine Klasse, fand aber nicht die gleiche Durchschlagskraft wie wenige Stunden zuvor. Bereits im EM-Halbfinale 2025 in Zadar hatte es gegen das Trio eine 1:3-Niederlage gegeben, und auch diesmal erwies sich Frankreich als der zwingendere Gegner, der seinen eigentlichen Dreier Gauzy im oberen Paarkreuz aufgeboten hatte.

Die Partie begann vielversprechend für die Mannschaft des Bundestrainer-Duos Jörg Roßkopf und Lars Hielscher. Benedikt Duda brachte Deutschland mit einem 3:1 gegen Gauzy in Führung und knüpfte an seine starke Form aus dem Japan-Spiel an. Doch im Anschluss drehten die Franzosen die Begegnung. Dang Qiu unterlag dem Olympia-Dritten Félix Lebrun. Dimitrij Ovtcharov musste sich Europameister Alexis Lebrun geschlagen geben. Frankreich nutzte seine Chancen konsequent und konnte in den entscheidenden Situationen trotz des langen Turniertags zulegen.

Das DTTB-Trio hatte seine starken Phasen, die Lebrun-Brüder aber agierten insgesamt stabiler und abgeklärter. Für die deutschen Herren ist die Niederlage kein Rückschlag im eigentlichen Sinne. Der Sieg gegen Japan hat eindrucksvoll gezeigt, wozu diese Mannschaft in der Lage ist. Um zwei solche Topmannschaften am selben Tag zu schlagen, fehlte es zum WM-Auftakt der Top-8-Gesetzten an der nötigen Konstanz.

Roßkopf: "Wir können die Franzosen schlagen. Daran glauben wir"

"Es war ein schweres Spiel gegen Frankreich. Félix Lebrun ist ein überragender Spieler und die Franzosen haben eine gute Mannschaft", erklärte Bundestrainer Jörg Roßkopf. "Das Entscheidende war, dass wir heute zwei Spiele auf einem extrem hohen Niveau hatten. Die Franzosen hatten längere Regenerationsphasen und einfachere Spiele. Jetzt heißt es gut regenerieren. Gegen Taiwan ist es morgen ein wichtiges Spiel." Die Bilanz des Doppel-Weltmeisters von 1989 nach Tag eins: "Im Endeffekt war es heute ein guter Tag. Wir haben mit Japan eine tolle Mannschaft geschlagen und gegen Frankreich verdient verloren. Wir können die Franzosen schlagen. Daran glauben wir."

Am Sonntag steht der übliche WM-Umfang mit nur einem Spiel auf dem Programm. Zum Abschluss der Gruppenphase 1A trifft das Roßkopf-Quintett um 18 Uhr auf den WM-Dritten von 2024, Taiwan.

Schweden mit Anton Källberg an der Tabellenspitze

DTTB-Sportvorstand Richard Prause war beim China-Spiel gegen Südkorea auch von der Aufstellung überrascht, spielte das Reich der Mitte ohne den Weltranglisten-Ersten Wang Chuqin. Die Südkoreaner schonten ihren Einser Jang Woojin. Auch das 1:3 ließ aufhorchen, die erste WM-Niederlage seit dem letzten Titelgewinn der goldenen Generation der Schweden im Jahr 2000. "Die Chinesen suchen noch ein bisschen ihre Form und sind ohne ihren Spitzenspieler angreifbarer", so Prause. "Wir wissen, dass die WM ein langes Turnier ist. Ich bin gespannt auf die Aufstellung der Chinesen gegen Schweden am Sonntag. In der K.-o.-Phase gilt es, sich von Runde zu Runde zu steigern. Das gilt für unsere Mannschaft, das gilt für Japan und auch für China." 

Aktuell führt Schweden mit Anton Källberg die Tabelle in der Gruppe 1 gerade an.
Auf das 3:0 gegen Korea folgte ein 3:1 gegen England. Der Borusse punktete dabei doppelt und gewann sowohl gegen Samuel Walker als auch Tom Jarvis mit 3:0. 

Die Spiele im Überblick:

Herren-Vorrunde 1A, Gruppe 1

Schweden - England 3:1
Mattias Karlsson - Tom Jarvis 1:3 (11:6, 10:12, 6:11, 9:11)
Anton Källberg - Samuel Walker 3:0 (17:15, 11:7, 11:6)
Truls Möregardh - Connor Green 3:0 14:12, 11:8, 11:6)
Anton Källberg - Tom Jarvis 3:0 11:8, 11:8, 11:2)

Schweden - Korea 3:0
Truls Möregardh - An Jaeun 3:1 (8:11, 11:5, 11:2, 12:10)
Anton Källberg - Jang 3:1 (4:11, 11:7, 11:7, 11:8)
Mattias Karlsson - Oh 3:2 11:6, 8:11, 10:12, 16:14, 11:2)

Herren-Vorrunde 1A, Gruppe 2

Deutschland – Frankreich 1:3
Benedikt Duda - Simon Gauzy 3:1 (12:10, 8:11, 11:9, 11:5)
Dang Qiu - Félix Lebrun 1:3 (7:11, 12:10, 6:11, 4:11)
Dimitrij Ovtcharov - Alexis Lebrun 1:3 (13:11, 6:11, 5:11,6:11)
Duda - F. Lebrun 0:3 (8:11,10:12,6:11)

Deutschland – Japan 3:2
Dang Qiu - Sora Matsushima 3:0 (14:12, 11:3, 11:3)
Benedikt Duda - Tomokazu Harimoto 2:3 (4:11, 12:10, 8:11, 11:8, 5:11))
Patrick Franziska - Shunsuke Togami 2:3 (11:5, 1:11, 9:11, 11:5, 5:11)
Qiu - Harimoto 3:0 (11:9, 11:9, 12:10)
Duda - Matsushima 3:1 (11:5, 6:11, 11:8, 11:7)

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2.5.2026

Überragender Dang Qiu gegen Japan

Wenn die Nummern zehn, 13 und 17 der Weltrangliste in einem Team-Match auf die Nummern drei, acht und 18 treffen, erwartet man ein Duell um Edelmetall, nicht das erste Gruppenspiel der Vorrunde. Doch genau dieses Niveau bekam das Publikum in der OVO Arena Wembley gleich zum Auftakt geboten. Deutschland gegen Japan: das Olympia-Halbfinale von Tokio, neu aufgelegt, diesmal eben zum Start der Mannschafts-WM in London.

Und das Duell hielt, was es versprach. Drei Stunden, fünf Einzel, mehrfacher Führungswechsel, ein echter WM-Krimi. Überragender Akteur auf deutscher Seite war Dang Qiu. Nach einem umkämpften ersten Satz ließ der Einzel-Europameister von München dem diesjährigen World-Cup-Finalisten Sora Matsushima keine Chance. Auch den Weltranglisten-Dritten Tomokazu Harimoto brachte er während der drei Sätze mit seinem Power-Tischtennis immer wieder zum ratlosen Kopfschütteln. Qiu stand schon überall, wo der Japaner ihn anspielte, und drosch den Ball mit noch mehr Tempo und Wucht auf dessen Tischhälfte zurück.

Zwischenzeitlich sah es dennoch nicht nach einem deutschen Sieg aus. Benedikt Duda unterlag Harimoto trotz starker Leistung knapp in fünf Sätzen. Patrick Franziska musste sich Doppel-Weltmeister Shunsuke Togami ebenfalls mit 2:3 geschlagen geben. Japan drehte die Partie zur 2:1-Führung. Doch Qiu glich mit seinem zweiten Einzel eindrucksvoll aus und überließ den Schlusspunkt Benedikt Duda. Der 32-jährige amtierende EM-Zweite besiegte Sora Matsushima in vier Sätzen zum umjubelten 3:2-Endstand.

In der Gruppenphase geht es für die Topteams weniger ums Überleben als vielmehr um die Setzposition für die K.-o.-Runde. Dennoch: Dieser Sieg ist ein klares Signal. Deutschland ist bereit. Für Japan ist die Niederlage zwar verkraftbar, wird aber Einfluss auf die Setzung haben und damit auf ein mögliches frühzeitiges Duell mit Topfavorit China als Kopf der Vorrundengruppe 1.

Für die Deutschen geht es am Samstagabend um 20:30 Uhr gegen das an Position zwei gesetzte Frankreich weiter. Die Brüder Félix und Alexis Lebrun haben in ihrem Auftaktmatch an der Seite von Simon Gauzy Hongkong mit 3:0 besiegt. „Es sind direkt am Anfang heiße, schwere Spiele, aber dafür sind wir hier: um diese schweren Spiele zu bestehen“, so Roßkopf.

Antion Källberg und sein schwedisches Team haben ihre Auftaktbegegnung souverän gewonnen. Gegen Koera ließen die Nordeuroöäer nichts anbrennen und siegten mit 3:0. Källberg zeigte ein gutes Spiel gegen Jang Woojin. Er bewang den Weltranglistenneunten mit 3:1.

Die Spiele im Überblick:

Herren-Vorrunde 1A, Gruppe 1

Schweden - Korea 3:0
Truls Möregardh - An Jaeun 3:1 (8:11, 11:5, 11:2, 12:10)
Anton Källberg - Jang 3:1 (4:11, 11:7, 11:7, 11:8)
Mattias Karlsson - Oh 3:2 11:6, 8:11, 10:12, 16:14, 11:2)

Herren-Vorrunde 1A, Gruppe 2

Deutschland – Japan 3:2
Dang Qiu - Sora Matsushima 3:0 (14:12, 11:3, 11:3)
Benedikt Duda - Tomokazu Harimoto 2:3 (4:11, 12:10, 8:11, 11:8, 5:11))
Patrick Franziska - Shunsuke Togami 2:3 (11:5, 1:11, 9:11, 11:5, 5:11)
Qiu - Harimoto 3:0 (11:9, 11:9, 12:10)
Duda - Matsushima 3:1 (11:5, 6:11, 11:8, 11:7)

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01.05.2026

USA erreichen die Hauptrunde

Kanak Jha und sein Team USA haben bei der Team-WM in London die Hauptrunde erreicht. Dazu reichhte ihnen der zweite Platz in der Gruppe 14. Zum Abschluss gewannen die Amerikaner mit 3:0 gegen Angola und festigten damit igre position hinter Singapur.

Vorrunde Stufe 1B, Gruppe 14

USA - Elfenbeinküste 3:0 kampflos

USA - Singapur Donnerstag 2:3

Kanak Jha - Josh Chua 3:0 (11:7, 11:1, 11:4)
Nandan Naresh - Isaac Quek 0:3 (8:11, 3:11, 9:11)
Jishan Liang - Pang Koen 0:3 (5:11, 9:11, 6:11)
Kanak Jha - Isaac Quek 3:1 14:12, 11:9, 10:12, 11:5)
Nandan Naresh - Josh Chua 0:3 (10:12, 4:11, 8:11)

USA - Angola 3:0
Kanak Jha - Delcio Cassule 3:0 (11:0, 11:5, 11:4)
Nandan Naresh - Elizandro Andre 3:0 (11:6, 11:5, 11:6)
Jishan Liang - Manuel Domingos 3:0 (11:7, 11:7, 11:4)

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30.04.2026

Erste Niederlage für Team USA

Nach dem kampflosen Sieg im ersten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste wartete am Donnerstagmorgen mit der Delegation aus Singapur ein nicht zu unterschätzender Gegner auf das Team um Neu-Borussen Kanak Jha. 
Im ersten Match behielt Jha deutlich die Überhand. Josh Chua, die aktuelle Nummer 200 der Welt, war der amerikanischen Nummer eins nicht gewachsen und musste neidlos die 0:3-Niederlage anerkennen. Isak Quek, Führungsspieler der Mannschaft auf Singapur, glich in der Folge aus, bevor sein Teamkollege Koen Pang erstmals die Führung herstellte. Im Duell der Spitzenspieler war es dann Jha, der sich zwar etwas mehr als in der Auftaktpartie anstrengen musste, aber dennoch recht sicher den 3:1-Sieg einfahren konnte. 

Im letzten und entscheidenden Match trafen Nandan Naresh und Josh Chua aufeinander. Naresh wird zwar 44 Plätze vor Chua geführt, allerdings konnte er den statistischen Vorteil nicht ausspielen. Er unterlag mit 0:3 und konnte damit die erste Niederlage der US-Amerikaner nicht abwenden. Damit scheint die Entscheidung um den Gruppensieg schon gefallen. Im letzten Spiel der Gruppenphase steht den USA die Mannschaft aus Angola gegenüber, die zuvor gegen Singapur ohne Satzgewinn blieben. 


Die Spiele im Überblick:

Stufe 1B, Gruppe 14
USA - Elfenbeinküste 3:0 WO

USA - Singapur Donnerstag, 2:3

Kanak Jha - Josh Chua 3:0 (11:7, 11:1, 11:4)
Nandan Naresh - Isaac Quek 0:3 (8:11, 3:11, 9:11)
Jishan Liang - Pang Koen 0:3 (5:11, 9:11, 6:11)
Kanak Jha - Isaac Quek 3:1 14:12, 11:9, 10:12, 11:5)
Nandan Naresh - Josh Chua 0:3 (10:12, 4:11, 8:11)

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28.04.2026
Kanak Jha und seine Teamkollegen profitieren vom Nichtantritt des Gegners
 

Das Auftaktmatch der Gruppe 14 zwischen den Vereinigten Staaten und der Elfenbeinküste bei der Team-Weltmeisterschaft in London ist der US-amerikanischen Mannschaft kampflos zugesprochen worden. Da die Westafrikaner nicht zum Spiel antraten, wurde das Ergebnis offiziell mit 3:0 für Team USA gewertet.

Für Borussia Düsseldorfs Kanak Jha und seine Teamkollegen bedeutet das dennoch einen erfolgreichen Turnierstart: Mit zwei Punkten aus dem ersten Spiel stehen die USA punktgleich mit Singapur an der Spitze der Gruppe 14. Die Singapurer hatten ihrerseits zum Auftakt Angola mit 3:0 bezwungen.

Bereits am Donnerstag wartet auf den Borussen und Team USA die nächste Herausforderung: Im Duell mit Singapur wird das Spitzenmatch der Gruppe erwartet, das über die Reihenfolge an der Tabellenspitze entscheiden dürfte.

Voraussichtlich soll dann auch die Elfenbeinküste gegen Angola zum ersten Turniereinsatz kommen. Ob der Rückzug der Ivorer beim Auftaktspiel sportliche oder organisatorische Hintergründe hat, ist bislang nicht offiziell bekannt.

Die Spiele im Überblick:

Stufe 1B, Gruppe 14
USA - Elfenbeinküste 3:0 WO
USA - Singapur Donnerstag, 11 Uhr dt. Zeit
USA - Angola Freitag, 11 Uhr

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27.04.2026
Drei Borussia-Athleten wollen Medaillen gewinnen


Borussia Düsseldorfs Top-Spieler Dang Qiu, Anton Källberg und Kanak Jha treten mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften Deutschland, Schweden und den USA bei den Team-Weltmeisterschaften in London (28. April bis 10. Mai) an.

Für die Titelkämpfe in London wurde das WM-System modifiziert und auf jeweils 64 Teilnehmernationen bei Damen und Herren aufgestockt. Ausgetragen wird die WM in zwei Stufen und zwei Spielstätten. Vom 28. April bis 1. Mai kämpfen 56 Mannschaften der zweiten Kategorie zunächst in der Copper Box Arena in der Stufe 1B um jeweils 24 freie Plätze in der Endrunde, die von den acht topgesetzten Teams komplettiert wird. In welcher Reihenfolge die Setzung sein wird, entscheidet sich durch die Vorrundenmatches der Stufe 1A in der OVO Arena Wembley. Dort treten die acht besten Teams der Welt in zwei Gruppen bereits gegeneinander an. Die Ergebnisse dienen ausschließlich der Setzung. Die finale Stufe 2 beginnt am 4. Mai in der OVO Arena Wembley im K.-o.-System mit 32 teilnehmenden Teams.

Als erster Borusse muss Kanak Jha bereits am Mittwoch an den Tisch. Der Deutsch-Amerikaner tritt international weiterhin für die USA an und führt sein Team an. In der Gruppe 14 treffen die US-Spieler auf Singapur, die Elfenbeinküste und Angola. Die Gruppensieger und die insgesamt zehn besten Zweitplatzierten aus allen 14 Gruppen kommen ins Hauptfeld.

Deutschland mit Dang Qiu an der Spitze und Schweden mit Anton Källberg sind sicher dabei. Für sie geht es darum, eine gute Platzierung in der Gruppenphase zu erreichen, um in der K-o-Runde dann zunächst auf vermeintlich leichtere Gegner zu treffen. Schweden bekommt es ab Samstag mit England, Süd-Korea und dem Top-Favoriten China zu tun. Allerdings ist das schwedische Team, zu dem neben Källberg auch der Weltranglistenzweite Truls Möregardh, der Dortmunder Kristian Karlsson, der Bremer Mattias Karlsson – in Deutschland noch besser bekannt als Mattias Falck – und Elias Ranefur, auch zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen.

Eine Medaillenchance hat auch Deutschland, nach Silber 2018 und 2022 kam bei der letzten WM das Aus im Viertelfinale. Doch der Blick geht nur nach vorn: „Wir haben ein sehr hohes Maximum. Wenn wir alle einen guten Tag haben, ist vieles möglich“, sagt der Weltranglistenzehnte Dang Qiu. „Ich glaube definitiv, dass es ein Vorteil ist, dass wir vier sehr starke und erfahrene Spieler haben. Gerade in diesem System, in dem sehr viel gespielt wird, kann es ein Vorteil sein, dass wir häufiger rotieren können. So werden wir ein Stück weit unvorhersehbar für den Gegner und können uns gegenseitig den Rücken stärken.“

In der Gruppenphase am 2. und 3. Mai heißen die Gegner Japan, Frankreich und Taiwan.

Der allgemeine Zeitplan der WM
28.04.-01.05.: Stufe 1B - Copper Box Arena

Vorrunde mit Gruppenspielen als Qualifikationsturnier mit 56 Teams um 24 Endrundenplätze in Stufe 2.
02./03.05.: Stufe 1A - Ovo Arena Wembley
Vorrunde mit Gruppenspielen mit acht Teams in zwei Gruppen, um die acht Setzungsplatzierungen in Stufe 2 auszuspielen.
04.-10.05.: Stufe 2 - Ovo Arena Wembley
Endrunde im K.o.-System bis zum Finale am 10. Mai.

Weitere Infos: Team-WM London 2026: Auslosung und weitere Infos

Foto: ITTF

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